Meine Lieblingsfiguren aus Retro-Videospielen

Videospiele sind seit Jahren eine gängige Form der Unterhaltung und fast zu einem Grundnahrungsmittel geworden. Sie erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, und Männer und Frauen aller Bevölkerungsschichten genießen die Erfahrung, Spiele zu spielen oder anderen dabei zuzusehen. Seit den Anfängen und der Entwicklung von Atari und Nintendo haben sich Spiele und beliebte Figuren aus Spielkonsolen und Plattformen entwickelt. Der Atari wurde zum Nintendo, zum Super Nintendo, zum Sega Genesis und so weiter. Wer ist angesichts der rasanten Entwicklung und der unzähligen Charaktere Deine Lieblingsfigur in einem klassischen Videospiel?

Meine Lieblingsfiguren aus Retro-Videospielen

Donkey Kong (1981)

Donkey hat harte Konkurrenz, aber er übertrifft seine Rivalen in der Welt der Gorillas im Spiel, indem er mit manischer Gelassenheit Fässer auf alle Gegner schmettert.

Mr. Kong, der wohl am schlechtesten benannte Charakter in der Geschichte der Spiele wurde angeblich „Donkey“ genannt, weil sein japanischer Schöpfer und Spieleentwickler-Legende Shigeru Miyamoto dachte, dass „Donkey“ auf Englisch stur oder dumm bedeutet und „Kong“ japanischer Slang für Gorilla ist.

Heute steht Kong etwas im Schatten seines Latzhosen-liebenden Besitzers, aber er lebt weiter durch seinen 20-seitigen Katalog und seine Auftritte in der Smash Bros- und Mario Kart-Serie. Als Affe mit wenigen Worten, aber vielen Freunden, ist er jedermanns Lieblingsprinzessinnen-Kidnapper – klau ihm nur keine Bananen!

Dirk

Erstmals erschienen in: Dragon’s Lair (1983)

Als Dirk zum ersten Mal in unser Leben trat und sich kreischend und schreiend jeder Gefahr entgegenstellte, war das eine wahre Offenbarung. Ob auf Laserdisc oder in der Spielhalle, wo auch immer du deine Dosis Dirk bekamst, es war absolut, verblüffend. Dirk ist besser als Pixel. Du hast im Grunde einen Disney-Film auf deinem Fernseher abgespielt. Und das in den frühen 80ern! Obwohl das Spiel nur zehn Minuten dauerte, war es so verdammt trickreich, dass es sich wie Stunden anfühlte.

Dirk selbst war ein tapferer und äußerst geschickter Ritter, wenn auch manchmal etwas ängstlich. Das alles trug zu der schönen Grafik und dem Design bei, das der ehemalige Disney-Animator Don Bluth geschaffen hatte. Das Ergebnis war, dass der Mann mit dem Blechhut reichlich Gelegenheit hatte, seine Schwertschwingkünste unter Beweis zu stellen, während er sich seinen Weg durch das Schloss des Zauberers bahnte, vorbei an Ungeheuern und Gruselgestalten in Hülle und Fülle.

Vault-Boy

Erstmals erschienen in: Fallout (1997)

Vault-Boy, der zum Teil auf der Figur „Onkel Geldsack“ aus Monopoly basiert, ist das Maskottchen der Fallout-Reihe. Er taucht auf, wenn man Trophäen gewinnt, Charaktereigenschaften auswählt oder ein Anleitungsvideo ansieht – im Grunde überall. Das helle, glänzende, goldhaarige Smiley-Gesicht, das Dich daran erinnert, wie düster die postapokalyptische Welt ist, wenn Du mit einer Pistole und dem verzweifelten Wunsch, einfach nur zu überleben, durch die Gegend rennst.

Er ist zwar kein spielbarer Charakter, keine sprechende Figur und nicht einmal ein „normaler“ Charakter im eigentlichen Sinne, aber ein so ikonisches Symbol der Serie, dass wir bei der Erwähnung von Abenteuerspielen mit nuklearer Katastrophe an niemand anderen denken würden.

Dr Fred Eddison

Erstmals erschienen in: Maniac Mansion (1987)

Er mag zwar im Originalspiel Maniac Mansion aufgetaucht sein, aber so richtig zur Geltung kam Dr. Edison erst in der Fortsetzung Day of the Tentacle, wo es zugegebenermaßen viel Konkurrenz in Sachen „bester Spielcharakter“ gab. Es gibt den Faulpelz Hoagie, den Streber Bernard und die schrullige Laverne, die alle unabhängig voneinander spielbar sind und in verschiedenen Zeitepochen agieren. Dr. Fred gewinnt jedoch, sogar noch vor dem heimtückischen Purple Tentacle, so großartig er auch war.

Er ist der perfekte verrückte Professor, ein griesgrämiges, mürrisches, verrücktes Genie, das bereit und in der Lage ist, aus fast allem etwas zu machen – sogar aus tragbaren Toiletten, die er in Zeitreisegeräte verwandelt.

Miner Willy

Erstmals erschienen in: Manic Miner (1983)

Als unwahrscheinlicher Held, der eine ganze Generation in die Freuden des Videospiels einführte, ist Miner Willy einer der wichtigsten Beiträge zur britischen Popkultur der letzten 50 Jahre und wird für immer als der erste rein digitale Superstar in Erinnerung bleiben. Willy, der von dem legendären Programmierer Matthew Smith auf dem ZX Spectrum entwickelt wurde, tauchte zum ersten Mal in Manic Miner auf, einem psychedelischen, surrealen und alptraumhaften Plattformspiel, in dem der Held menschenfressenden Toiletten ausweichen, sich vor Telefonen verstecken und Monstern ausweichen musste, die von Donkey Kong und Pac-Man inspiriert waren. Sein berüchtigtstes Werk war jedoch das monumentale Jet Set Willy, in dem der ehemalige Bergmann zum Millionär wurde, aber von seiner matronenhaften Haushälterin gezwungen wurde, nach einer besonders wilden Party aufzuräumen.

Und wegen eines Fehlers im Spiel war es unmöglich, das ausgedehnte, unendlich einfallsreiche Abenteuer zu beenden, egal wie viele Stunden man damit verbrachte. So britisch.